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Friday, December 06, 2019
ISSN 2698-6949
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Weine+Weinmacher

Mario J. Burkhart ist der Wein-Picasso in Baden: Spitzen-Klasse, statt Masse - durch Selektion in Handarbeit.

Badens Rotwein-Picasso Mario J. Burkhart macht Spitzenweine. (Image: Andreas Schmidt)

Klug ist jener, der Schweres einfach sagt, schrieb schon das Intelligenz-Genie Albert Einstein. Auch der Winzer Mario Burkhart aus Malterdingen ist, als Wein-Macher, ohne jeden Zweifel ein Genie. Sein Credo und sein Geheimnis für seinen allerfeinsten Wein ist auch ganz einfach: Faule, kranke und unterschiedlich reife Trauben sind für guten Wein nicht das Wahre.

Wenn die Massen-Produzenten unter den Winzern sich damit brüsten, ihre Arbeit würden Maschinen, Vollernter und osteuropäische Billigarbeiter erledigen, pflegt Burkhart seine Weinstöcke höchstpersönlich und wie ein wahrer Liebender. Der Weinkünstler weiß: Auch beim Wein ist Qualität das Gegenteil von Zufall. Wie seine Trauben, so ist auch sein Weingut: Klein, aber fein im Wein! Burkharts Maxime lautet: Klasse, statt Masse. Er schwimmt nicht mit im Mainstream. Er will seinen Kunden das Besondere, das Rare bieten.

Wegen dem hohen Arbeitswand und dem kleinen Ertrag sind seine Weine nicht billig, aber naturreine, ehrliche und feine große Gewächse. Manchem Geizhals ist der arbeitsaufwendige Burkhart-Wein zu teuer, doch mancher Lebenskünstler bedenkt, daß das Leben zu kurz ist, um schlechte Weine zu trinken.

Der "Rotwein-Picasso" aus Malterdingen in Baden hat realisiert, dass Vollernter keine Bilder lesen können und keine Impression von den Trauben gewinnen. Burkhart verlässt sich allein auf sein eigenes, liebendes Auge. Und das kostet viel Arbeit, Zeit und Schweiß.

Im Märchen der Gebrüder Grimm ruft das Aschenputtel beim Sortieren seiner Linsen „die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.“ Burkharts Liebe ist harte Arbeit, denn er sorgt dafür, dass der Maschinen-Irrtum, nämlich die faulen, kranken und unreifen Trauben, nicht in seinen Wein kommen.

Burkharts Qualitäts-Geheimnis für seine Spitzen-Qualität liegt in seiner mühsamen Handarbeit. Er „frisiert“ seine Traubenstöcke eigenhändig so, dass seine Trauben von der Sonne verwöhnt werden und die schönsten Farben bekommen. Er malt die schönsten Farben seiner edlen Trauben nicht, wie Picasso, auf die Etiketten seiner Flaschen; sie spiegeln sich in seinem natürlichen und ökologischen Wein. Mario J. Burkhart gilt deshalb als der „Rotwein-Picasso“ aus Baden.

Aus der Weinlese 2018 sind dem genialen Weinmacher Jahrhundertweine aus einem Mostgewicht von sagenhaften 107 Grad Oechsle und mehr gelungen. Burkhardt nennt seine großen Gewächse RARUS. Bei ihm wird durch "Eliminarus" sein feiner "Rarus"; durch eliminieren, auslesen, ausschneiden, ausnehmen und beseitigen. Seine schwere Handarbeit hilft seinen Weinstöcken zum Wuchs von besseren Trauben. Wenn seine Weinkunst fertig ist, ehrt ihn seine sehr harte Arbeit. Dann lachten seine Trauben und sein draus gezauberter Wein erhält seinen künstlerischen Preis. Das Wahre ist eben auch das Rare; im guten Burkhart-Wein macht die schönste Traube das Wunderbare.

Burkhart ist für seinen Spitzenwein ein ständiger Begleiter und Geburtshelfer. Er hat ein eigenes Weinlabor und kann den Prozess der Gärung permanent überwachen. Die meisten Weingüter in Deutschland haben keine eigenen Labore und müssen Proben einsenden. In der Regel bekommen sie die Ergebnisse, wenn es schon zu spät ist und nur noch die Chemie helfen kann. Das kann Burkhart nicht passieren. Auch deshalb gelingt ihm sein vorzüglicher Wein.

Das hat Deutschlands beste Köchin Douce Steiner mit ihrem allerfeinsten Geschmackssinn längst erkannt. Burkhart ist schon lange ihr „Wein-Liebling“ in ihrem vorzüglichen Sterne-Restaurant. 

Auch der vermeintlich beste gastronomische Weinverkäufer des Landes, Europa-Park-Sommelier Vincenzo De Biase, war bei einer Weinprobe von den Burkhart-Weinen aus 2018 offensichtlich begeistert. Der Sommelier ist so erfolgreich, weil er seinen Wein mit feinstem "Amore-Amore-Genre" verkauft. In seinem Europa-Park-Keller liegen inzwischen die besten Weine der Welt, über 40.000 Flaschen. Mit rund 9.000 gastronomischen Sitzplätzen ist der Europa-Park inzwischen ein Gigant im Speisen- und Getränkeverkauf. Sommelier Vincenzo De Biase ist jederzeit für einen Geheimtipp bei Wein und Champagner gut. Er bietet nicht nur 08:15-Massen-Weine, sondern auch ökologische Raritäten und seltene Geschmackserlebnisse.

Deutsche Privatweingüter:  
Besondere Weinmacher in Deutschland.

Der wirtschaftliche Niedergang zahlreicher ehemals ehrwürdigen Winzergenossenschaften gleicht einem „Drama“. Das Drama bestand dabei nicht nur in manchem „Genossenschafts-Theater“, sondern auch aus brutaler wirtschaftliche Realität. Die „Handlung“ offenbarte sich in der Unfähigkeit mancher Winzergenossenschaften, die gewonnenen Weine vernünftig zu vermarkten. Darauf folgte der Genossenschafts-Abgang von vielen tüchtigen Winzer. In den letzten 10 Jahren gab es einen Gründungsboom und eine Sublimation zur Erhöhung der privaten Weingüter. Diesen kleinen Weingütern steht oft nicht das Potential der großen Genossenschaften zur Verfügung. Sie haben oft keine eigenen Techniker, Chemiker und Labore und ihre Weinkeller sind für den Ausbau von Weinen oft nicht auf dem neuesten Stand. Wir haben abenteuerliche Keller und Einrichtungen von privaten Winzern gesehen. Bei den Winzergenossenschaften kontrolliert das „Kollektiv der Genossen“ ihren Kellermeister und Geschäftsführer und es ist schlecht im Dunkeln zu munkeln, ohne dass dies irgendwann publik wird. Bei den nun immer mehr aufkommenden privaten Weingütern gibt es in der Regel keine kollektive Kontrolle. Wenn der Winzer seine Trauben-Maische in seinem kleinen, dunklen Kelller zu Wein vergären lässt, ist im Dunkeln gut munkeln. Deswegen kommt es auf seinen eigenen Qualitätsanspruch, die Seriosität und den Charakter des privaten Weinmachers an.

In unserer Serie über Privatweingüter stellen wir besondere „Deutsche Weinmacher“ vor. Wir beleuchten nicht nur ihre Weine, sondern auch ihren beruflichen Werdegang, ihre Kenntnisse und ihren Charakter. Wir schauen in ihre Keller und in ihr Herz und veröffentlichen ein Porträt über ihr Weingut. Damit unsere Leser sich einen persönlichen Eindruck vom jeweiligen Weinmacher verschaffen können, stellen wir ihm einige persönliche Fragen.

Porträt des Weingutes Mario J. Burkhart

Lage: Malterdinger Binenberg, Willistein

Größe: ca. 3 bis 4 Hektar

Trauben/Sorten: Blauer Spätburgunder, Sauvignon Blanc, Grauer Burgunder, Weißer Burgunder, Gelber Muskateller,Müller-Thurgau

Weine

Mengen

Preise

Auszeichnungen:
Gold Medal bei den GLOBAL PINOT NOIR MASTERS 2015 in London: 2012 RARUS NOIR
Bronze Medal bei den GLOBAL PINOT NOIR MASTERS 2015 in London: 2012 PINOT NOIR
Picknick Wein.pur Trophy: Bester Rotwein 2012 PINOT NOIR Im weiten Litzental
Silver Medal bei den GLOBAL PINOT NOIR MASTER 2014: 2011 RARUS NOIR Fahrental
Wein.pur Trophy Sieger: Bester Weisser Burgunder RARUS BLANC 2009

In der Tradition der schlauen Zisterzienser und Zisterzienserinnen: 
Die Sonderlage Willistein des Weingutes Mario J. Burkhart.

Nur ca. ca.550 Flaschen PINOT NOIR von höchster Qualität erntet das Weingut in der Sonderlage „Willistein“. Das Regierungspräsidium Freiburg genehmigte mit Bescheid 20.12.2016 dem Weingut Mario J. Burkhart die kleine geographische Einheit „Willistein“ im Malterdinger Gewann Bienenberg nach § 23 Abs. 1 des Weingesetzes.

Cistercium mater nostra: Die Mutter des Weinbaus in Malterdingen.

Der Weinbau in Malterdingen geht auf die Anwesenheit der Mönche und Nonnen der Zisterzienserorden zurück. Ihr bedeutendes deutsches Kloster befand sich in Freiamt-Tennenbach. Der Orden hat seinen Ursprung im französischen Kloster Cîteaux, in der heutigen Gemeinde Saint-Nicolas-lès-Cîteaux der Region Burgund. Die Zisterzienser und Zisterzienserinnen waren mit dem Weinkunst vertraut und brachten sie mit in das milde Rheintal. Sie erkannten, dass der Lössboden auf dem Muschelkalk in Malterdingen die idealen Voraussetzungen für kräftige Reben und fruchtige Trauben bietet. Löss ist weltweit der günstigste Boden für den Ackerbau. Er wurde überwiegend vom Wind abgelagert. Der Ablagerungszeitraum des Muschelkalks im Germanischen Becken liegt über 200 Millionen Jahre zurück. Zur Ablagerungszeit des Muschelkalks war die „Burgundische Pforte“ bis zum Oberrhein von einem flachen Muchelkalkmeer bedeckt, in dem sich schillartige Sedimente und Karbonatschlämme absetzten, die sich später zu Kalkstein verfestigten. Die Lage "Willistein" ist in der Dorfchronik von Malterdingen dokumentiert. Seit rund 800 Jahre ist dort die Pinot-Noir-Tradition bestätigt. Der besondere Wein war damals als „Malterdinger“ bis zum englischen Königshof bekannt. Die Trauben aus der Lage Willistein in Malterdingen wachsen im Bienenberg an einer sogenannten „PINOT NOIR Selection massale“. Das Fruchtholz für die Edelreiser wird Rebstöcken von ca. 85-100 Jahre alten Reben entnommen und vermehrt. Die Phänotypen dieser Reben sind gezielt auf kleinbeerige und sehr kleine Trauben selektiert. Sie bringen deutlich mehr Farbe und Aroma bei der Weinherstellung. Auf einer Fläche von 916 m² erntet das Weingut Burkhart jährlich nur zwei Barriquefässer´oder ca.550 Flaschen PINOT NOIR von höchster Qualität.

Mario J.  Burkhart gelangen mit den Trauben von 2018 Jahrhundert-Weine.

Text folgt

Biographie des Winzers Mario J. Burkhart

Mario Burkhart ist am 7. November 1966 in Freiburg als ältester Sohn der Winzerfamilie Leoni und Alexander Burkhart geboren. Er hat noch zwei Schwestern (Heike und Jessica) und einen Bruder (Marco). Die inzwischen verstorbenen Eltern betrieben das bekannte ökologische Weingut Alexander Burkhart in Jechtingen am Kaiserstuhl. Das elterliche Weingut wurde inzwischen von seinem Bruder übernommen und in „Weingut Marco Burkhart“ umfirmiert. Marco Burkhart betreibt in Sabsbach-Jechtingen auch noch eine Kaffee-Rösterei. Mario Burkhart gründete im November 2002 in Malteringen sein eigenes, kleines Weingut unter der Bezeichnung „Weinmanufaktur Mario J. Burkhart“ und arbeitet mit dem weltberühmten Winzer Bernhard Huber zusammen.

Qualifikation und Ausbildung:  Winzermeister, praktischer Önologe, Weinbau-Praktiker.

Ausbildung zum biologisch-technischen Assistenten mit Fachhochschulreife an der Jörg-Zürn- Gewerbeschule in Überlingen (1983 bis 1985). Ausbildung zum Winzer am Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg (1985 bis 1987), Praktische Tätigkeit als Winzer im ökologischen Weingut der Eltern (1987 bis 1998), Winzer- und Kellermeister im Weingut Bernhard Huber in Malterdingen (1998 bis 2003), Abschlussprüfung als staatlich geprüfter Baumwart (1999), Meisterprüfung als Winzermeister mit Ausbildereignung (2002). Schulungen über Anwendung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln im Weinbau. Entwicklung biologischer Fungizide und Erwerb eine US-Patents unter der Bezeichnung „Fungicidal Compositions“. Beratung für Wein,- Obst,- Beeren, Spargel- und Ackerbau.

Weinmanufaktur Mario J. Burkhart
Talmweg 1, 79364 Malterdingen Telefon 07644 926853 eMail: info@weinmanufaktur-burkhart.com

Veröffentlichungen und Filme:

Sehen Sie hier das Fernseh-Interview mit Mario J. Burkhart.

Sie sehen den Film direkt hier in unserer Zeitung auf Ihrem Computer  am besten mit einem Adobe Flash Player. Ihre Firewall muss Sie berechtigen, einen Film aus dem Internet anzusehen.

Alternativ können Sie das Fernseh-Interview auch auf unseren Regionalia-Kanal bei YouTube unter diesem Link sehen: www.youtube.com/watch

 

  (Regionalia Deutschland, Article No. 15647 ISSN 2698-6949)

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Created on 11/27/2019 3:19 PM.

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Mario J. Burkhart ist der Rotwein-Picasso in Baden (Image: Andreas Schmidt)  

Mario J. Burkhart ist der Rotwein-Picasso in Baden (Image: Andreas Schmidt)  

Mario J. Burkhart ist der Rotwein-Picasso in Baden (Image: Andreas Schmidt)  

Mario J. Burkhart ist der Rotwein-Picasso in Baden (Image: Andreas Schmidt)  

Europa-Park-Sommelier Vincenzo De Biase mit dem "Wein-Picasso" Mario Burkhart und dem Gastronom Francesco Caridi bei der Weinverkostung im Europa-Park. (Image: Regionalia)  

Badens heimlicher Rotwein-Picasso Mario Burkhart und Freiburgs bester Italiener Francesco Caridi nach der Weinverkostung im Colosseo des Europa-Parks. (Image: Regionalia)  

Cistercium mater nostra. Die Mutter des Weinbaus in Malterdingen waren die Zisterzienser und Zisterzienserinnen (Image: <a href=\"//commons.wikimedia.org/wiki/)  

Großes Gewächs: Spitzenwinzer Mario J. Burkhart in seiner Spitzenlage Williberg in Malterdingen (Image: Weingut Mario Burkhart)  

Bei den Wein-Trauben sind die Kleinen die besonders Geschmacks-Feinen: Trauben vom Willistein des Weingutes Mario J. Burkhart im Bienenberg in Maltewrdingen. (Image: Weingut Mario Burkhart)  

Auch Kleine können großartig sein: Mario J. Burkhart bekommt im Malterdinger Bienenberg am Willistein kleine, geschmacksvolle Trauben. (Image: Weingut Mario Burkhart)  

Der Willistein im Gewann Bienenberg des Weingutes Mario J. Burkhart in Malterdingen (Image: Weingut Mario Burkhart)  

Bienenweide am Bienenberg in Malterdingen: Spitzenlage Williberg des Weingutes Mario J. Burkhart (Image: Weingut Mario Burkhart)  
 

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